Frau tanzt barfuß auf Felsen am Strand bei Sonnenuntergang.

Wer bin ich?

Was für eine große Frage und so gar nicht leicht zu beantworten. Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem es interessant wird. Ich könnte dir jetzt all meine Rollen aufzählen: Fotografin, Biologin, Mama, Tochter, Schwester, Cellistin, Yogini und noch einiges mehr. Aber das beschreibt nur die Oberfläche und sagt wenig darüber aus, was mich wirklich ausmacht.

Ich glaube, dass wir niemals die gleiche Antwort auf die Frage haben. Dass wir uns immer wieder verändern, uns verlieren, neu sortieren und an anderen Stellen wiederfinden. Und vielleicht geht es auch gar nicht darum, irgendwann eine endgültige Antwort auf diese Frage zu haben oder jemand Bestimmtes zu sein. Alles ist in Bewegung. Und wer ich jetzt bin, bin ich vielleicht morgen schon nicht mehr.

Ich bin da selbst noch unterwegs, und genau das ist es, was mich auch an dir interessiert. Nicht das fertige Bild von dir, sondern das, was sich zeigt, wenn du aufhörst, in deiner Rolle zu sein und einfach bist.

Ich begleite dich ein Stück auf deiner Reise.

Meine eigene hat mich auf Umwegen genau hierher geführt, zur Soul Photography.

Mein Weg war nicht geradlinig

Nach der Schule habe ich eine klassische Ausbildung zur Fotografin gemacht, in einem Porträtstudio, wie es sie heute kaum noch gibt. Dort habe ich gelernt, wie Licht funktioniert, wie man Bilder aufbaut und was technisch richtig ist.
Aber das, was mich eigentlich interessiert hat, kam darin kaum vor.

Mich hat nie nur das Offensichtliche interessiert, sondern dieses Dazwischen, der innere Zustand eines Menschen, die Stimmung im Raum, das, was man nicht sofort greifen kann. Fotografie war für mich schon immer eine Form, Gefühle auszudrücken.

Damit bin ich in der Ausbildung oft angeeckt und musste mich ständig erklären, und irgendwann hat mir das ehrlich gesagt auch ein Stück die Freude an der Fotografie genommen. Passbilder haben dann ihr Übriges getan…

Eine junge Frau steht neben einer Felswand mit den Augen geschlossen, während sie die Hand in die Luft hebt und die andere Hand gegen den Felsen stützt. Sie trägt ein braunes Oberteil und eine beige Hose.
Frau steht barfuß auf einem felsigen Strand bei Sonnenuntergang, trägt weite beige Hosen und ein braunes Oberteil, mit Blick nach oben.

Die Wissenschaft des Lebendigen

Ich habe dann Biologie studiert und das hat mir etwas gegeben, was die Fotografie nicht konnte: Klarheit. Es gab richtig und falsch, nachvollziehbare Zusammenhänge und Systeme, die funktionieren oder eben nicht. Ich habe promoviert, in der Forschung gearbeitet und mich viel mit dem beschäftigt, was im Körper passiert – bis auf Zellebene. Das prägt mich bis heute, ich denke in Zusammenhängen und sehe schnell, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät.

Währenddessen habe ich weiter fotografiert, Hochzeiten, Familien, Neugeborene, Lebensabschnitte, kleine und große Übergänge (nein, keine Passbilder). Oft war die Fotografie einfach Mittel zum Zweck, um mein Studium zu finanzieren, und trotzdem war sie nie bedeutungslos. Ich durfte Geschichten miterleben, Nähe erfahren und Momente festhalten, die für andere von tiefer Bedeutung waren.

Und trotzdem war da immer dieses Gefühl, dass es eigentlich um etwas anderes geht, nicht nur darum, Momente festzuhalten, sondern darum, was passiert, wenn ein Mensch sich wirklich zeigt.

Heilsame Fotografie

Heilsame Fotografie

Es gab Phasen in meinem Leben, in denen es mir nicht gut ging, Zeiten, in denen ich mich selbst kaum gespürt habe. Und genau da ist die Kunst wieder wichtig geworden.
Ich habe gemalt, geschrieben, mich selbst fotografiert, nicht, weil es schön sein sollte, sondern weil ich irgendetwas finden musste, das sich echt anfühlt.

In dieser Zeit habe ich mich auch wieder daran erinnert, was ich an der Kunst eigentlich liebe. Dass sie Ausdruck sein kann, ohne dass man alles erklären muss. Dass das, was innen ist, nach außen darf, auch wenn es noch roh ist oder keinen Namen hat.
Und oft sieht man es selbst gar nicht, solange es nur in einem drin ist.

Ich habe gemerkt, wie heilsam das sein kann, wenn das, was in dir ist, plötzlich sichtbar wird und nicht mehr nur in dir feststeckt.

Eine Hand mit einem Ring, die an einer glatten, hellbraunen Wand befestigt ist.
Eine Frau steht entspannt am Strand mit Blick auf das Meer, trägt einen braunen Knoten-Shirt und einen langen, hellen Rock bei Sonnenuntergang.

Synchronizität

Heute weiß ich, dass diese heilsame Kraft nicht nur für mich existiert, sondern auch da ist, wenn ich andere fotografiere.

Meine wissenschaftliche und meine künstlerische Arbeit stehen für mich nicht mehr im Gegensatz. Sie sind untrennbar geworden.

Ich weiß, was im Körper passiert, wenn wir uns sicher fühlen, und ich weiß, wie man Räume schafft, in denen genau das möglich wird.

Ich schaue hin, halte den Raum und halte das, was sichtbar wird, in kunstvollen Bildern für dich fest.

Das ist Soul Photography. Das bin ich.

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